Störche aus Winterquartieren zurückgekehrt

Amöneburg. Besucher und Anwohner des Amöneburger Beckens im Landkreis Marburg-Biedenkopf werden vom Regierungspräsidium (RP) Gießen um besondere Rücksicht gebeten. In diesen Tagen sind Kranich- und Kiebitzschwärme, die sich auf ihrem alljährlichen Rückflug in die Brutgebiete befinden und sich im Vogelschutzgebiet „Amöneburger Becken“ zur Rast niederlassen, zu beobachten.
„Die Vögel benötigen diese ungestörten Ruheplätze dringend, um ausreichend Nahrung für den kräftezehrenden Weiterflug aufnehmen zu können“, erläutert RP-Vogelschutzexpertin Dr. Christine Pitzke-Widdig. Daher appelliert die Fachfrau dringend an alle Hundehalter, während der Vogelrast unbedingt ihre Hunde anzuleinen und die Wiesen nicht zu betreten. Sportarten wie Kiten (hierbei lassen sich die Sportler auf einem Board von großen Drachen/Schirmen ziehen) oder das Steuern von großen Lenkdrachen sollten während dieser Zeit unterlassen werden. Durch die großen Schirme könnten die rastenden Vögel in Panik versetzt und zum unnötigen Hochfliegen veranlasst werden.

Weitere Frühjahrsboten wurden auf dem Molkereischornstein Rauischholzhausen und der Storchennisthilfe in der „Radenhäuser Lache“, westlich von Amöneburg an der Straße von Kirchhain nach Marburg, gesichtet. Dorthin sind die Weißstörche zurückgekehrt. In Rauischholzhausen wurde vom Leiter des Naturschutz-Informationsszentrums Amöneburg, Herrn Robert Cimiotti, ein Pärchen und in der Lache ein einzelnes Tier, das sein Revier verteidigt und offensichtlich auf den Partner wartet, beobachtet. Im letzten Jahr hat aufgrund der Wetterverhältnisse leider keiner der Jungstörche auf den beiden Horsten überlebt, berichtet die Behörde. (Pressemitteilung des Regierungspräsidiums)

Ein Kommentar

  1. 1.Storch in RH (Grundwiese/acker) am 23.02.2012 vormittags gesehen.
    Wie lang ist er schon hier?

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